1. Mai Neumünster
Bilder bitte hier klicken... |
|
10.00 Uhr |
Demonstration
Treffpunkt Großflecken 9.45 Uhr |
10.30 Uhr |
Kundgebung
vor dem Gewerkschaftshaus, Carlstr. Klaus-Dieter Bink DGB Region KERN
Mairedner: Peter Deutschland Vorsitzender DGB Bezirk Nord
Anschließend findet ein Streitgespräch statt:
Katrin Walkenhorst, Betriebsratsvorsitzende, Panasonic Neumünster
Heide Simonis, Ministerpräsidentin, Schleswig-Holstein
Peter Deutschland, DGB Bezirk Nord |
11.00 bis 14.00 Uhr |
Großes Kultur- und Familienfest
rund um das Gewerkschaftshaus Kinderflohmarkt, Fischbrötchen, Info-Stände, Kinderaktivitäten, Erbsensuppe,
Karussell, Musik, Essen und Trinken, Hüpfkissen, "Café Müßiggang", Maibowle, Kebab, Milch für Cubas Kinder,
Türkische Folklore
Musikgruppe: MOSS - Project |
|
Der Umzug zum Gewerkschaftshaus wird vom
FTN-Spielmannzug begleitet. |
|
1. Mai Kiel
Bilder bitte hier klicken... |
|
10.00 Uhr |
Demonstration
Treffpunkt Wilhelmplatz 9.30 Uhr Es besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Imbiss |
11.00 Uhr |
Kundgebung
vor dem Gewerkschaftshaus, Legienstr. Horst Herchenröder DGB Kreis Region KERN
Mairedner: Frank Wernecke ver.di Bundesvorstand
und Vertreter/in aus Betrieben |
09.00 bis 15.00 Uhr |
Großes Kultur- und Familienfest
rund um das Gewerkschaftshaus Musik: VVK-Orchester, Aktionen, Info-Stände, Kinderaktivitäten
Karussell, Musik, Essen und Trinken, Kinderflohmarkt (Profis nicht erwünscht) |
|
1. Mai Eckernförde |
|
10.00 Uhr |
Treffpunkt am Gedenkstein Petersberg
Begrüßung: Fritz Jahn, DGB Eckernförde Umzug zum Rathausmarkt mit dem Spielmannszug TUS Eckernförde |
11.00 Uhr |
Kundgebung
auf dem Rathausmarkt Es spricht: Ellen Paschke Landesbezirk ver.di Nord |
|
Familien- und Kinderfest auf dem Rathausmarkt
Es spielt die Schüler-Brass-Band "Second" der Gesamtschule Eckernförde Spielmobil, Essen und Trinken
Info-Stände der Gewerkschaften |
|
1. Mai Rendsburg
Bilder bitte hier klicken... |
|
10.00 Uhr |
Eröffnung des Familien- und Kinderfestes
vor der Kundgebung Altstädter Markt |
11.00 Uhr |
Ansprache zum 1. Mai
Kai Petersen 1. Bevollmächtigter IG Metall Rendsburg |
|
anschließend Familien- und Kinderfest
Essen und Trinken, Kinderkarussell, Kinderspiele, Musik, Info-Stände der Gewerkschaften
Musikgruppe: "Windspiel" aus Büdelsdorf |
|
1. Mai Heikendorf |
|
09.00 Uhr |
Platzkonzert
auf dem Dorfplatz vor dem Rathaus Schalmeien-Orchester Kiel e.V. |
10.00 Uhr |
Rathaus Heikendorf, Lesesaal Grußworte:
Arnold Jesko Bürgermeister aus Heikendorf |
|
Mairedner: Lutz Oschmann IG Metall
|
|
1. Mai Schönberg |
|
10.00 Uhr |
Impulsreferat
Bahnhofshotel Referent: Detlef Hardt Gewerkschaft der Polizei |
11.00 Uhr |
Filmvorführung Titel: Ein sicherer Arbeitsplatz |
|
|
Jugendaktionen zum 1. Mai in Kiel
Auf der Mai-Demo:
Für die Maidemo in Kiel ist ein eigener „Jugendblock“ geplant, er steht unter dem Motto: „Kiel steht auf für Ausbildung!“
Unterstützung gibt es von einem Musik-Wagen. Der Jugendwagen ist ab 9.30 Uhr auf dem Wilhelmplatz, von dort wird auch die Jugendemo starten.
Am Gewerkschaftshaus:
Dieses Jahr werden auch nach dem Demozug diverse Aktionen der Gewerkschaftsjugend laufen. Unter anderem wird es ab 12 Uhr ein Katerfrühstück im Avanti (am Gewerkschaftshaus Legienstr. 22) geben. Dabei werden neben vielen leckeren Sachen auch Ausbildungsplätzen und sauere Gurken angeboten. Mit dieser Aktion soll auf den dramatischen Lehrstellenmangel hingewiesen werden.
Neben dem Katerfrühstück wird es im Avanti eine Infothek geben, in der folgende Themen auf Stellwänden dargestellt werden:
Jugendarbeitslosigkeit in Kiel,
GATS,
Internationale Unternehmensverflechtungen am Bsp. der Klamottenindustrie,
Krieg und Frieden,
Hartzreformen und
die Aktion „Her mit dem schönen Leben“
Die Stellwände werden von jeweils einer Spezialistin / einem Spezialisten betreut und es kann mit Ihnen dann losdiskutiert werden
(auf den Stellwänden ist natürlich Platz für eigene Meinungen und Kommentare).
Außerdem wird es als Rahmenprogramm selbstverständlich auch ordentliche „Mukke“ geben. Mit von der Partie ist die deutsch Punkband
„Abgelehnt“ aus Kiel.
Also wer jung ist oder sich auch nur so fühlt ist herzlich zu unserem Demozug und dem anschließenden Katerfrühstück eingeladen.
Maiaufruf 2003
Menschlich modernisieren – gerecht gestalten
Im Mittelpunkt unseres gewerkschaftlichen Handelns steht der Kampf gegen die Massenarbeitslosigkeit. Dieses ist
auch angesichts von über 33.000 arbeitslos gemeldeten Frauen und Männern in der KERN-Region im letzten Jahr dringend
notwendig. Deshalb sind jetzt Maßnahmen erforderlich, die unser Land und damit auch die KERN-Region auf einen höheren
Wachstumspfad bringen:
Die öffentlichen Investitionen müssen gestärkt werden, das gilt besonders für die kommunale Infrastruktur, wie z.B.
bei den Schulen, im Verkehrsbereich oder im Umweltschutz
Durch staatliche Anreize sollten zusätzliche Investitionen sowohl im privaten Bereich als auch bei gewerblichen
Investitionen geschaffen werden.
Zur Finanzierung dieser Maßnahmen müsste sich der Staat zunächst zusätzlich verschulden. Durch einen Abbau der
Arbeitslosigkeit und damit verbundenen Steuermehreinnahmen erhält der Staat einen großen Teil der Neuverschuldung
relativ schnell zurück.
Die Arbeitgeber reduzieren die Auseinandersetzung über die Instrumente zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit auf
die Forderung nach einer radikalen Flexibilisierung der Arbeitsmärkte: Kürzungen sozialer Leistungen, Demontage des
Tarifsystems, Abbau von Kündigungsschutz und Mitbestimmung – mit einem Wort: Die kapitalistische Konkurrenzwirtschaft
soll das Kommando über die Arbeitsmärkte übernehmen.
Die Unternehmer unterliegen in diesem Punkt einem Irrtum. Denn die Erwerbslosigkeit auf dauerhaft hohem Niveau
ist nicht Folge eines Fehlverhaltens der Betroffenen oder der tariflichen Regulierungen. Vielmehr versagt die
Konkurrenzwirtschaft. Diese Strategie macht die Opfer der Krise zu Tätern. Sie schafft keine neuen Arbeitsplätze,
sondern verschlechtert lediglich die Bedingungen für diejenigen, die von Erwerbsarbeit abhängig sind. In Deutschland
fehlt es schlicht an zukunftssicheren Arbeitsplätzen und es fehlt an der notwendigen Binnennachfrage.
Menschlich modernisieren – gerecht gestalten bedeutet aber auch:
Die Unternehmer müssen mehr Ausbildungsplätze für unsere Jugend bereitstellen. Wer heute nicht ausreichend ausbildet,
hat kein Recht, sich über einen Facharbeitermangel zu beklagen. Deshalb erwarten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,
die Jugendlichen und die über 33.000 arbeitslos gemeldeten Frauen und Männer
unsere Gesellschaft muss sozial gerecht gestaltet werden.
Klaus-Dieter Bink Regionsvorsitzender DGB Region KERN |
Horst Herchenröder Geschäftsführer DGB Region KERN |
|