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Nur mehr Geld ins System reicht nicht Warum die Reform des Gesundheitssystems endlich umgesetzt werden muss Kieler-Woche-Gespräch des DGB Nord 25.6.2003 Alle Jahre wieder - und nun seit 20 Jahren - diskutieren wir über die Reform des Gesundheitswesens und der Gesetzlichen Krankenversicherung. Diese Diskussion erinnert an ein Gesellschaftsspiel - zum Beispiel "Mensch ärgere Dich nicht" - und hat bislang nicht den erhofften Durchbruch gebracht. Weder wurde die Qualität des Gesundheitssystemes insgesamt verbessert, noch gelang es, die Kosten für dieses System in den Griff zu bekommen. Aber Wunder gibt es bekanntlich immer wieder, denn jetzt scheint sich auch hier etwas zu bewegen. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hat ein ganzes Paket von Maßnahmen vorgelegt, das eine Reihe von Vorschlägen enthält, die wir als Gewerschaften unterstützen können. Nicht alles wohlgemerkt, denn einer Privatisierung des Krankengeldes oder höheren Zuzahlungen können wir nicht zustimmen. Wir möchten in diesem Jahr diese Diskussion vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen fortsetzen und haben mit Wirtschaftsminister Bernd Rohwer und Jutta Blankau zwei kompetente Diskutanten gewinnen können. Peter Deutschland Vorsitzender DGB Bezirk Nord Programm 16.30 Grußwort von Dr. Arne Wulff, Stadtpräsident von Kiel Einführung von Peter Deutschland, Vorsitzender des DGB Bezirks Nord Podiumsgespräch Prof. Bernd Rohwer, Wirtschaftsminister des Landes Schleswig-Holstein Jutta Blankau, IG Metall Küste Moderation: Michael Legband, Journalist 18.00 Ausklang mit Buffet Bei Fragen zu dieser Veranstaltung: DGB Nord, Presse-und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 040 2858 207 |