AUFSTEHN, DAMIT ES ENDLICH BESSER WIRD
Über eine halbe Millionen Menschen demonstrierten in Deutschland am europaweiten Aktionstag

Fast alle Reisebusse aus Norddeutschland hatten an diesem Samstag ein Ziel: Berlin. Allein aus der DGB-Region KERN fuhren über 2500 Kolleginnen und Kollegen nach Berlin um für Arbeit und soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren.
Schon am frühen Morgen ab 5.30 Uhr setzten sich die Busse in Bewegung. Treffpunkt war der Gendarmenmarkt, wo gegen 10.30 Uhr Peter Deutschland zu den angereisten Norddeutschen sprach.
Bundesweit folgten über eine halbe Million Menschen den Aufrufen von Gewerkschaften, Kirchen, Studenten, Globalisierungskritikern und Friedensbewegung und erteilten der Politik des Sozialabbaus eine klare Absage. Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Michael Sommer sagte in Berlin: „Es muss Schluss sein mit einer Politik, die der Masse der Bevölkerung schadet und die Reichen reicher und die das Kapital und seine Manager immer dreister werden lässt.“
Scharfe Kritik übte Michael Sommer an den 2003 beschlossenen Kürzungen des Arbeitslosengeldes II und dem Lohndumping-Gesetz (Zumutbarkeit), die von einer großen Koalition im vergangenen Jahr beschlossen wurde. "Diese Zumutbarkeitsregelung muss weg", sagte der DGB-Vorsitzende an die Adresse der rot-grünen Koalition.
Die Demonstrantinnen und Demonstranten machten mit Trillerpfeifen ihren Unmut über die Politik der Bundesregierung deutlich und haben mit den heutigen Kundgebungen ein klares Signal in Richtung Politik gesandt: So geht es nicht weiter!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Weitere Informationen:
www.berlin-brandenburg.dgb.de/aufstehn
www.dgb.de




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