1. Mai Neumünster
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10.00 Uhr |
Demonstration
Treffpunkt Großflecken 9.45 Uhr |
10.30 Uhr |
Kundgebung
vor dem Gewerkschaftshaus, Carlstraße
Mairednerin: Jutta Blankau, Bezirksleiterin IG Metall Küste |
11.00 bis 14.00 Uhr |
Großes Kultur- und Familienfest
rund um das Gewerkschaftshaus Kinderflohmarkt (Händlerprofis unerwünscht), Fischbrötchen, Info-Stände,
Kinderaktivitäten, Erbsensuppe,
Musik, Essen und Trinken
Hüpfkissen, "Café Müßiggang", Maibowle,
Kebab, Milch für Cubas Kinder
Musikgruppe: UNITY - live
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1. Mai Kiel
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10.00 Uhr |
Demonstration
Treffpunkt Wilhelmplatz 9.30 Uhr |
11.00 Uhr |
Zentrale Kundgebung des DGB Nord am Gewerkschaftshaus
Eröffnung und Begrüßung: Ralph Müller-Beck, DGB
Maidialog: Wolfgang Mädel, 1. Bevollmächtigter IGM Kiel
Sigmar Gabriel, Bundesumweltminister
Ralf Stegner, Innenminister Land Schleswig Holstein
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12.00 bis 15.00 Uhr |
Familienfest
Fuego del Norte, Musik aus Südamerika
Lene Kremer, Live Jazz
Rambazamba, Marching Band
Hochseilgarten, Hüpfburg, Angebote für Kinder
Essensmeile
Informationen rund um die Arbeit der Gewerschaften
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1. Mai Eckernförde |
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10.00 Uhr |
Treffpunkt am Gedenkstein Petersberg
Umzug zum Rathausmarkt mit dem Spielmannszug TUS Eckernförde |
11.00 Uhr |
Kundgebung
auf dem Rathausmarkt Mairede: Matthias Heidn Landesvorsitzender der GEW Schleswig-Holstein
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Familien- und Kinderfest auf dem Rathausmarkt
Es spielt die Schüler-Brass-Band „Red Scorpions“, Young Band der Integrierten Gesamtschule Eckernförde, Spielmobil, Essen und Trinken,
Kinderflohmarkt (keine Profis)
Info-Stände der Gewerkschaften |
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1. Mai Rendsburg
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10.00 Uhr |
Eröffnung des Familien- und Kinderfestes
vor der Kundgebung Schiffbrückenplatz |
11.00 Uhr |
Kundgebung
Grußwort: Andreas Breitner Bürgermeister der Stadt Rendsburg
Mairedner: Wolfgang Lorenz IG Metall Bezirk Küste
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anschließend Familien- und Kinderfest
Essen und Trinken, Kinderkarussell, Kinderspiele
Musikgruppe: "Jump `n Dice", Kinderflohmarkt (Händlerprofis unerwünscht) Info-Stände der Gewerkschaften |
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1. Mai Heikendorf |
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09.00 Uhr |
Platzkonzert
auf dem Dorfplatz vor dem Rathaus Schalmeien-Orchester Kiel e.V. |
10.00 Uhr |
Rathaus Heikendorf, Lesesaal Mairedner: Lothar Franz
IG Metall Kiel
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1. Mai Schönberg |
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10.00 Uhr |
Hotel Stadt Kiel Begrüßung:
Wilfried Zurstraßen Bürgermeister aus Schönberg |
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Mairedner: Holger Malterer Geschäftsführer ver.di Kiel/Plön
Anschliessend Diskussion und Tischgespräche mit Erbsebsuppe
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1. Mai 2007
Du hast mehr verdient! Mehr Respekt. Soziale Sicherheit. Gute Arbeit.
Die Wirtschaft boomt, der Arbeitsmarkt kommt endlich in Bewegung. Die Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer haben diesen Aufschwung hart erarbeitet – und wollen endlich ihren verdienten
Anteil. Wir lassen uns nicht mit guten Worten abspeisen. Wir wollen deutlich und nachhaltig am
Aufschwung teilhaben. Es ist klar: die Beschäftigten haben jetzt mehr verdient. Die Löhne und
Gehälter müssen spürbar steigen. Das stärkt den Aufschwung durch mehr Binnennachfrage.
Immer noch herrscht Massenarbeitslosigkeit, während die Unternehmen immer neue
Rekordgewinne einstreichen und Managergehälter in absurde Höhen steigen. Den Arbeitgebern
werden mit der Unternehmenssteuerreform milliardenschwere Geschenke versprochen. Die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen immer neue Belastungen verkraften.
Der Aufschwung hat die Gesellschaft noch nicht erreicht. Die Menschen sind verunsichert, weil der
Sozialstaat tiefe Risse bekommen hat. Der Arbeitsmarkt ist aus den Fugen geraten.
Die zunehmende Privatisierung sozialer Sicherung und die ausufernde prekäre Beschäftigung
stellen die Lebensperspektiven von Millionen Menschen in Deutschland und Europa immer mehr in
Frage.
Wir verlangen mehr Respekt. Lohndumping, Billiglöhne, Schutzlosigkeit und unerträgliche
Arbeitsbedingungen müssen politisch verhindert werden. Der Arbeitslohn muss zum Leben reichen.
Jeder Mensch muss von seinem Einkommen in Würde leben können und darf nicht in Zweit- und
Drittjobs gezwungen werden. Deshalb verlangen wir anständige Tarifverträge und Mindestlöhne
nicht unter 7,50 Euro.
Wir verlangen mehr soziale Sicherheit und Gerechtigkeit. Die demographische Entwicklung
muss politisch gestaltet werden und darf nicht als Legitimation für einseitige Belastungen für
Beschäftigte und Rentner missbraucht werden. Die Politik ist aufgefordert den flexiblen Übergang
aus dem Erwerbsleben weiterhin zu fördern. Insbesondere Langzeitarbeitslose, Ältere ohne
Berufsperspektive, Jugendliche ohne Ausbildung und junge Eltern brauchen mehr Unterstützung.
Dafür brauchen wir eine Erneuerung der Solidarität. Wir verlangen mehr soziale Verantwortung
vor allem von jenen, die andere oder Geld für sich arbeiten lassen.
Wir verlangen gute Arbeit. Dazu gehören Respekt, sichere Arbeitplätze, die nicht krank machen,
garantierte Weiterbildungs- und Entwicklungschancen für alle Beschäftigten, Rücksicht auf
Familien und Mitbestimmung am Arbeitsplatz, im Betrieb und Unternehmen.
Die Menschen in Deutschland haben mehr verdient als ihnen Arbeitgeber und Politik bisher
zugestehen. Dafür kämpfen wir.
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