1. Mai Neumünster

10.00 Uhr

Demonstration
Treffpunkt Großflecken 09.45 Uhr

10.30 Uhr

Kundgebung
vor dem Gewerkschaftshaus, Carlstraße
Mairedner:
Michaela Rosenberger, NGG Bundesvorstand

12.00
bis
14.00 Uhr

Großes Kultur- und Familienfest
rund um das Gewerkschaftshaus
Info-Stände der Gewerkschaften, Musik: “Party-On-Band”, Kinderflohmarkt, Fischbrötchen, “Café Müßiggang”, Kinderaktivitäten, Hüpfkissen, Spielmobil, Essen und Trinken

1. Mai Kiel

10.00 Uhr

Demonstration
Treffpunkt Wilhelmplatz 9.30 Uhr

11.00 Uhr

Kundgebung am Gewerkschaftshaus
Eröffnung und Begrüßung: Ralph Müller-Beck, DGB
Mairede: Kirsten Jöhnck, ver.di Landesleitung Nord

11.30
bis
15.00 Uhr

Familienfest im Innenhof des Gewerkschaftshauses
Kinderangebote
Infostände der Gewerkschaften
Essen und Trinken

1. Mai Eckernförde

10.00 Uhr

Treffpunkt am Gedenkstein Petersberg
Umzug zum Rathausmarkt mit dem Spielmannszug TUS Eckernförde

11.00 Uhr

Kundgebung
auf dem Rathausmarkt
Mairede:
Kai Petersen
1. Bevollmächtigter IG Metall Rendsburg

 

Familien- und Kinderfest auf dem Rathausmarkt
Es spielt die Schüler-Brass-Band "Red Scorpions", Young Band der Integrierten Gesamtschule Eckernförde, Spielmobil, Essen und Trinken,
Info-Stände der Gewerkschaften

1. Mai Rendsburg

10.00 Uhr

Gottesdienst zum Tag der Arbeit
Christkirche Prinzenstraße
anschließend gemeinsamer Spaziergang zur Maiveranstaltung auf dem Schiffbrückenplatz

11.00 Uhr

Kundgebung
Grußwort:
Andreas Breitner

Bürgermeister der Stadt Rendsburg
Mairedner:
Matthias Heidn

Landesvorsitzender GEW Schleswig-Holstein

 

anschließend
Familien- und Kinderfest
Info-Stände der Gewerkschaften, Kinderspiele, Kinderkarussell, Kinderflohmarkt, Musikgruppe: “Seven T`s”
Essen und Trinken

1. Mai Heikendorf

09.00 Uhr

Platzkonzert
auf dem Dorfplatz vor dem Rathaus

10.00 Uhr

Rathaus Heikendorf, Lesesaal
Mairednerin:
Monika Segler
ehemalige Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft ver.di Bezirk Kiel/Plön
anschließend Diskussion im Rathaus, Lesesaal
Musikbeiträge

1. Mai 2009

Arbeit für alle bei fairem Lohn.

Gute Arbeit bei fairem Lohn ist ein Grundrecht aller arbeitenden Menschen. Aber die Realität in Deutschland, Europa und der Welt sieht anders aus: Die Finanz- und Wirtschaftskrise bedroht Beschäftigte und ihre Familien. Die Arbeitslosigkeit steigt. Immer mehr Menschen haben Angst um ihren Arbeitsplatz.
Wir Gewerkschaften stemmen uns gegen die Krise. Wir wollen Entlassungen verhindern. Viele Unternehmen und Arbeitgeber haben in den vergangenen Jahren gut verdient. Sie sind jetzt an der Reihe, Solidarität mit ihren Beschäftigten zu zeigen und ihnen etwas für ihre gute Arbeit, die Gewinne erst ermöglicht hat, zurückzugeben. Auch die Politik muss alle Mittel nutzen, um Beschäftigung zu sichern und die Qualifizierung der Kolleginnen und Kollegen zu fördern. Mehr Qualifizierung und Ausbildung helfen, die Krise zu bewältigen und können Arbeitslosigkeit vermeiden. Auch in Krisenzeiten muss die Ausbildung junger Menschen oberste Priorität haben.
Wir Gewerkschaften stellen uns gegen die Krise. Mit Teilhabe und Mitbestimmung. Eine Privatisierung der Gewinne und eine Vergesellschaftung der Verluste darf es nicht geben. Banker, Manager und Spekulanten, die die Krise verursacht haben, müssen in die Pflicht genommen werden. Für uns ist klar: Staatliche Hilfe, wo notwendig, ja – aber nicht zum Nulltarif. Wir zahlen nicht für die, die Tausende von Arbeitsplätzen vernichtet haben, und dabei auch noch absahnen wollen.
Wir Gewerkschaften stellen uns gegen die Krise. Mit guter Arbeit. Dafür wollen wir gutes Geld. Die Krise darf nicht zur Lohndrückerei missbraucht werden.
Für die Gewerkschaften stehen die Menschen vor den Märkten. Deshalb fordern wir eine neue solidarische Ordnung der Wirtschaft und Gesellschaft. Eine Ordnung, die Arbeitsplätze erhält, die Mindestlöhne einführt und sichert. Eine Ordnung für mehr gute Arbeit und ein gutes Leben, eine Ordnung mit mehr Mitbestimmung, Teilhabe und Gleichberechtigung. Wir fordern einen handlungsfähigen Staat, der auch morgen in der Lage ist, seine Aufgaben wahrzunehmen.
Die Politik und die Wirtschaftsideologen, die das blinde Vertrauen in ungeregelte Märkte und radikalen Wettbewerb gefördert haben, sind gescheitert. Das hat jetzt für uns alle katastrophale Folgen – in Deutschland, Europa und der Welt. Deswegen muss die Politik dringend klare Regeln setzen, um nachhaltiges Wirtschaften zu fördern. Wir brauchen eine soziale Marktwirtschaft, die dem Wohl aller Menschen dient und nicht den Reichtum Weniger fördert.
Arbeit für alle bei fairem Lohn bleibt unser Ziel. Denn immer mehr Menschen verdienen trotz Vollzeitarbeit für ein menschenwürdiges Leben zu wenig. Deshalb kämpfen wir heute gegen Lohndumping und die Altersarmut von morgen – die oft besonders Frauen betrifft.
Wir Gewerkschaften stellen uns allen Rassisten, Antisemiten und Nazis entgegen, die den 1. Mai, den Tag der Arbeit, für ihre menschenverachtende Gesinnung missbrauchen wollen. Der DGB wird sich weiter aktiv für eine demokratische, freie und tolerante Gesellschaft einsetzen. Der 1. Mai ist bunt – nicht braun. An die Politik richten wir mehr denn je den dringenden Appell, alles zu tun, um ein NPD-Verbot voranzutreiben und den braunen Sumpf trocken zu legen.

Wir demonstrieren am 1. Mai

  • für den Erhalt von Arbeitsplätzen und eine neue nachhaltige Wirtschaftsordnung
  • für mehr Demokratie und Mitbestimmung in Wirtschaft und Gesellschaft
  • für gute Arbeit für alle bei fairem Lohn
  • Deshalb lautet unser Motto am 1. Mai, dem Tag der Arbeit:
    ARBEIT FÜR ALLE BEI FAIREM LOHN!